Wissenshafen Lübeck

Da es in der heutigen Gesellschaft nicht genügt, einen Ort zur Verfügung zu stellen, der lediglich als Sammelstätte medialen Gutes fungiert, müssen zunehmend andere Gesichtspunkte in den Vordergrund rücken. Ein Haus des Wissens muss Menschen Platz bieten, sich untereinander auszutauschen. Sie müssen sich vor Ort wohlfühlen und zum Verweilen animiert werden. Die bloße Anwesenheit von Medien kann dies nicht mehr leisten, der Raum selbst muss aktiv werden.

Die Position der Nördlichen Wallhalbinsel bietet genügend freie Fläche für ein solches Vorhaben und mit dem Hintergrund der Umnutzung des gesamten Quartiers auch den richtigen Kontext.

Das Gebäude bildet zusammen mit der geplanten Begrünung die Eingangssituation des neuen Quartiers „Nördliche Wallhalbinsel“. Durch Aufnehmen der städtebaulichen Achsen und ausreichender Distanz tritt es mit dem historischen Brückenwärterhäuschen nicht in Konkurrenz. Auch in der Höhe fügt es sich in ein harmonisches Ganzes ein. Mit seiner klaren Form nähert sich das Gebäude an die umgebenden Hallenstrukturen an. Im Inneren entsteht, durch Dimensionierung der Größe und der Verortung im Raum, ein Spiel der Volumen.

Mit dem Anheben der Medienkörper wird auf die Notwendigkeit des flexibel nutzbaren Raumes reagiert. Es entsteht ein öffentlicher Platz, der vor Witterungsbedingungen geschützt, einen Treffpunkt für die Bevölkerung darstellt. Der Platz wird in mehrere Bereiche untergliedert, welche multipel nutzbar sind.

Weniger analoge Medien, dafür mehr Raum mit höherer Aufenthaltsqualität und der Möglichkeit zum Interagieren miteinander, darüber hinaus der Zugang und die Hilfestellung zum immer aktuellsten Stand der medialen Technik, diese Punkte werden für die Zukunft der Bibliothek eine erhebliche Rolle spielen.

 

 

Since it‘s not enough in today‘s society to only provide a gathering place of medial goods, increasingly other aspects need to become more important. A house of knowledge must offer people a place to exchange ideas, they have to be at ease and encouraged to stay on site. The mere presence of the media can no longer afford this, the space itself must be active and used exibly.

The position chosen on the „Nördliche Wallhalbinsel“ offers enough free space for such a project and with the background of the conversion of the entire neighborhood also the right context.

The building, together with the planned greening represents the entrance to the new quarter, „Nördliche Wallhalbinsel.“ It is not going to compete with the historic bridge keeper‘s house of the swing bridge, due to taking in the urban axes of the Media Docks and the clear distance kept. Also in the height it fits into a harmonious whole. With its shape, the building approaches as a clear box, referring to the surrounding areas structures. Inside a play of volumes is created by dimensioning the size and modifying the location in space.

By lifting the media-bodies is shown the necessity of flexible used space. The result is a public square, protected from weather conditions, which represents a meeting place for the population. The space is divided into several areas which are also multiple usable.

Less analogue media, more space with a higher amenity value and the ability to interact with each other, in addition, access and assistance, to state of the art media, these points will have a significant role in the future of the library.